Gerätebasiertes Amblyopiescreening: Sehstörungen bei Kindern sicher entdecken

Plusoptix Blog_care-check-up-checking-1516648

Gerätebasiertes Amblyopiescreening: Sehstörungen bei Kindern sicher entdecken – Im Gespräch mit Kinderarzt Dr. Andreas Baumann aus Öhringen

In der Praxis, die Dr. Andreas Baumann mit seinem Kollegen Dr. Robert Wagner und seiner Kollegin Dr. Anja Hauser im nordwürttembergischen Öhringen betreibt, kommen jedes Quartal rund 4.500 Patienten. Das Einzugsgebiet ist groß – die ganze Region im Jagsttal rund um Künzelsau und Bad Mergentheim aber sehr klein. Kinderärzte gibt es nur wenig. „Nicht wenige unserer Patienten müssen für einen Besuch beim Kinderarzt 40 Kilometer fahren“, berichtet Andreas Baumann, als wir ihn um einen Einblick in den Praxisalltag bitten. Dann schildert er, wie seine Kollegen und er die Augenvorsorge für ihre Patienten vornehmen. „Gerätebasiertes Amblyopiescreening: Sehstörungen bei Kindern sicher entdecken“ weiterlesen

Wie wir unsere Augen im digitalen Zeitalter schützen

Plusoptix Blog_Augen schützen_children-593313_1920

Heutzutage verbringen die Deutschen durchschnittlich 643 Minuten am Tag mit audiovisuellen Medien, das entspricht circa 10,5 Stunden![1] Auch für  Kinder ist es schon normal bis zu drei Stunden am Tag mit dem Handy zu verbringen. Die Zahlen sind alarmierend.[2]

Fakt ist: Beim Aufstehen, tagsüber und auch wenn wir ins Bett gehen, unser Smartphone begleitet uns überall.

Wenn Sie auch zu denjenigen zählen, die mehr als drei Stunden am Tag mit dem Smartphone, vor dem Computer, dem Laptop oder auch vor dem Fernseher verbringen, besteht die Gefahr,  dass Sie dem Risiko einer digitalen Augenbelastung, dem sogenanntem Computer Vision Syndrom, ausgesetzt sind. Dies stellt eine Kombination von Augen- und Sehproblemen durch die regelmäßige Nutzung von digitalen Geräten dar.[3] Auch die Ausbildung einer Kurzsichtigkeit kann durch die ständige Nutzung digitaler Medien begünstigt werden, denn das künstliche bzw. das blaue oder violette Licht ist schlecht für die Gesundheit unserer Augen. Diese Probleme sind heutzutage immer öfter zu beobachten – vor allem auch bei Kindern und Jugendlichen.

Doch wie erkenne ich  die ersten Symptome der Sehstörung und wie kann ich mich davor schützen? Das erfahrt ihr in unserem folgenden Blogbeitrag. „Wie wir unsere Augen im digitalen Zeitalter schützen“ weiterlesen

Vitamine und Lebensmittel für Ihre Augengesundheit

­„Karotten sind gut für die Augen“ – die meisten von uns kennen diesen Satz bereits seit der Kindheit. Aber tragen gesunde Ernährung und Vitamine tatsächlich zur Augengesundheit bei?

Eine gesunde Ernährung kommt dem ganzen Körper zugute. Welche Vitamine wirken sich aber besonders positiv auf die Augen aus und in welchen Lebensmitteln kommen sie vor?

„Vitamine und Lebensmittel für Ihre Augengesundheit“ weiterlesen

Ein Recht auf Augenlicht: Die WHO-Initiative Vision2020

Plusoptix_Blogbeitrag_Vision2020_karl-fredrickson-192686-unsplash

Weltweit sind etwa 36 Millionen Menschen blind, und rund 217 Millionen haben eine mäßig schwere oder schwere Sehbehinderung.1  Rund die Hälfte davon ist von einer nicht korrigierten Fehlsichtigkeit betroffen2 – sie bräuchten also einfach eine Brille oder Sehhilfe, um besser zu sehen.  Armut und schlechte augenärztliche Versorgung machen dies in vielen Regionen aber unmöglich. Über 80% der Fälle von Erblindung gehen auf mangelnde gesundheitliche Versorgung zurück, und ließen sich durch frühzeitige Behandlung vermeiden.2 Gleichzeitig sind die Auswirkungen von Blindheit und Sehbehinderung umso drastischer, je schlechter Versorgung und gesellschaftliche Inklusion in der jeweiligen Region sind.

Deshalb widmet sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit 1999 mit dem Programm Vision2020 der Überwindung vermeidbarer Blindheit und der Verbesserung der Situation für Menschen mit Sehbehinderung. „Ein Recht auf Augenlicht: Die WHO-Initiative Vision2020“ weiterlesen

Unentdeckte Sehstörung – Die Auswirkungen sind tragisch

Scharfes Sehen ist heutzutage ein echtes Privileg, für das vor allem die frühkindliche Entwicklung der Augen entscheidend ist. Bei der Geburt sehen Kinder noch verschwommen und bilden idealerweise im frühen Kindesalter die vollständige Sehfähigkeit aus. Bis zum 6. Lebensjahr werden die Vernetzungen von Gehirn und Auge ausgeprägt, die in manchen Fällen allerdings gestört werden. Ist dies der Fall, ist ein späteres Leiden an einer unentdeckten Sehstörung sehr wahrscheinlich. Eine gestörte Sehfähigkeit bei einem Kind zu erkennen ist oft gar nicht so einfach. Die Auswirkungen sind jedoch tragisch. „Unentdeckte Sehstörung – Die Auswirkungen sind tragisch“ weiterlesen

Die Epidemie der Kurzsichtigkeit

Kurzsichtigkeit ist heutzutage wirklich keine Seltenheit mehr. Jeder zweite Mensch ist bereits betroffen. Eine kürzlich auf SRF1 ausgestrahlte Doku spricht in diesem Zusammenhang von der „Epidemie der Kurzsichtigkeit“. Dies ist vor allem bei Personen unter 25 Jahren zu beobachten[1].

Was ist eigentlich ein kurzsichtiges Auge?

Hat man Probleme ferne Objekte scharf zu sehen, ist der Augapfel zu lang. Der Brennpunkt liegt dann vor der Netzhaut. Das einfallende Licht wird vor dem Punkt des Schärfsten Sehens gebündelt.

Hier seht ihr den Querschnitt eines gesunden Auges (links) und ein kurzsichtigen Auges (rechts). Der rechts abgebildete Augapfel ist zu lang. Deshalb liegt der Punkt des schärfsten Sehens vor der Netzhaut. Hierdurch ensteht ein unscharfes Bild.

„Die Epidemie der Kurzsichtigkeit“ weiterlesen

Woher soll Ihr Kind wissen, dass es schlecht sieht?

Schlecht sehen ist nicht schmerzhaft deswegen beschweren sich die meisten Kinder nicht über ihre schlechte Sehfähigkeit.

Fast jedes fünfte Kind im Alter von 4 Jahren hat eine unerkannte Sehbeeinträchtigung. Dieser hohe Anteil erscheint überraschend, doch im Gegensatz zu anderen Krankheiten gibt es bei Sehstörungen oft keine äußerlichen, für die Eltern erkennbaren Symptome.[1]

„Woher soll Ihr Kind wissen, dass es schlecht sieht?“ weiterlesen

Amblyopie-Screening spielte bei meiner Tochter eine lebensrettende Rolle – von Dorie Leitten

Im April 2013, als meine Tochter Brianna 6 Jahre alt war, nahm sie an einem Amblyopie-Screening in der Schule teil, das von Freiwilligen des Bloomfield Lions Clubs in unserer Heimatstadt im Ontario County, New York, durchgeführt wurde. Dort erhielt sie aufgrund eines auffälligen Messergebnisses eine Überweisung für eine vollständige Augenuntersuchung. Zuerst war ich nicht beunruhigt, da im Februar bei Brianna‘s Augenvorsorge beim Kinderarzt noch alles in Ordnung war. Außerdem trägt meine älteste Tochter auch eine Brille. Ich machte dann zwei Wochen später einen Termin bei unserem Augenarzt aus. Dort fanden wir heraus, dass es sich um einen Notfall handelt.

„Amblyopie-Screening spielte bei meiner Tochter eine lebensrettende Rolle – von Dorie Leitten“ weiterlesen