„Als Eltern sollte man genau hinsehen“ – Ein individueller Bericht von einer Mutter

Eltern: Individueller Bericht über die Augenvorsorge beim eigenen Kind 

Heute haben wir einen interessanten Elternbericht für euch: Anke und Siegfried berichten über Ihre Erfahrung mit der Augenvorsorge bei ihrem Sohn Paul.

Als Eltern sollte man genau hinsehen

Eine Sehstörung beim eigenen Kind können Eltern nicht mit bloßem Auge erkennen. Einfach darauf vertrauen, dass der Nachwuchs über eine ausgezeichnete Sehkraft verfügt, ist ziemlich leichtsinnig. Mein Mann und ich sind selbst Brillenträger. Zwar erst seit dem 30. Lebensjahr, aber bei unserem Kind wollten wir gleich von Anfang an auf Nummer sicher gehen. Warum? Weil uns das Wohl unseres Sprösslings extrem am Herzen liegt. Berichten zufolge leidet im Durchschnitt fast jedes 5. Kind an einer unentdeckten Sehstörung und das im zarten Alter von nur 4 Jahren. Das hat uns natürlich nachdenklich gemacht. Zumal wir Vorsorgeuntersuchungen ziemlich ernst nehmen. Bei den routinemäßigen Checks habe ich die Thematik mit unserem behandelnden Kinderarzt durchgesprochen. Er erklärte uns, dass eine Augenvorsorge noch vor dem 1. Lebensjahr des Kindes sinnvoll sei. Darüber hinaus sollten wir als Eltern darauf achten, dass die Augenvorsorge regelmäßig wiederholt wird. Im Wachstum verändern sich auch die Augen, daher kann eine Sehstörung nie gänzlich ausgeschlossen werden. Unser Kinderarzt schlug uns ein Amblyopiescreening vor. Als Laie weiß man mit diesem Fachbegriff nichts anzufangen. Muss man auch nicht, denn dafür gibt es zum Glück Experten.

Was ist ein Amblyopiescreening?

Um feststellen zu können, dass sich die Augen altersgerecht bei den Säuglingen und Kleinkindern entwickeln, gibt es spezielle Untersuchungsmethoden. Das Amblyopiescreening gehört ebenso mit dazu. Im ersten Moment klingt dieser Fachausdruck befremdlich, aber so schlimm ist dieser Test gar nicht und er dauert nur wenige Sekunden. Ich habe mein Kind auf meinen Schoß gesetzt und dann hielt der Arzt ein medizinisches Messgerät in die Höhe. Es war eine Mischung aus Kamera und Computer in einem. Vor allem das kinderfreundliche Design ist mir in Erinnerung geblieben. Auf der Frontseite befand sich ein lustiges Smiley. Dank dieses cleveren Features zog das Gerät alle Aufmerksamkeit auf sich. In der Zeit, während mein Kind in die Kamera geschaut hat, wurden die Pupillen quasi durchleuchtet. Diesen Prozess nimmt man gar nicht wirklich wahr. Aufdringliche und grelle Lichtstrahlen gibt es nicht. Die Messdaten werden in Sekundenschnelle an ein Computerprogramm weitergeleitet. Eine spezielle Software ermöglicht dem Untersuchenden eine Großansicht der Pupillen. Anhand des vor ihm liegenden Datenmaterials kann der Arzt erkennen, ob organische oder optische Fehler in den Augen vorliegen. Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass das Amblyopiescreening so unkompliziert abläuft. Darüber hinaus handelt es sich beim Amblyopiescreening um eine sehr zuverlässige und präzise Augenvorsorge.

Augen von Mädchen wird mit Messgerät von Plusoptix gemessen
Die Messung mit dem Plusoptix Vision Screener erfolgt in weniger als 1 Sekunde und aus einem Meter Entfernung

Mit einem Amblyopiescreening sind Sie auf der sicheren Seite

Wer frühzeitig Kinderaugen schützen und Risikofaktoren ausschließen möchte, der sollte sich unbedingt mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen anfreunden. Wir als Eltern können das Amblyopiescreening nur weiterempfehlen. Es tut dem Kind nicht weh, im Gegenteil, unser Nachwuchs hatte sogar Spaß dabei. Außerdem ist die Untersuchung rasch vorbei und die Ergebnisse eindeutig.

Vielen Dank an Anke und Siegfried für diesen schönen Erfahrungsbericht!

Bis zum nächsten Mal,

euer Plusoptix-Team

 

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