Endlich Kindergarten: Gesundes Sehen ist wichtig für sicheres Aufwachsen und das Lernen neuer Fähigkeiten

Mit dem neuen Schuljahr beginnt nicht nur für frischgebackene Erstklässler ein neuer Lebensabschnitt: Auch für die Kindergartenneulinge wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Baby- und Kleinkindalter haben sie hinter sich gelassen, sie können schon so viel. Im Alter von drei bis sechs Jahren setzen sich diese wichtigen Entwicklungen fort. Nicht mehr so atemberaubend schnell wie in der ersten Zeit, aber noch immer mit beachtlichem Tempo.

Der Kindergarten führt die Kinder an die Schule heran. Dazu gehört natürlich einiges an Wissen und Verstehen, etwa Formen und Farben richtig benennen zu können und sich auf kurzen vertrauten Wegen selbst orientieren zu können. Sprachkompetenz und Motorik machen große Fortschritte, logisches Denken, Kreativität und Sozialkompetenz entwickeln sich weiter.

Das Sehen beeinflusst viele Entwicklungen

Beinahe alle Entwicklungsschritte sind mit dem Sehen verknüpft, denn 90 % aller Sinneseindrücke erreichen uns Menschen über die Augen. Das scharfe Sehen entwickelt sich aber erst im Lauf der Jahre und ist mit rund sechs bis sieben Jahren weitestgehend abgeschlossen. Es ist daher entscheidend, dass das Sehen Lernen richtig erfolgen kann – denn Sehstörungen wirken sich auch auf die Entwicklung anderer Fähigkeiten aus.

Im Kindergartenalter verfeinern Kinder beispielsweise ihre Motorik immer weiter– in der Schule gilt es dann, einen Stift halten und sich seine Schuhe binden zu können. Malen und Basteln erfordern den sicheren Einsatz von Stiften und Werkzeug wie Scheren, Klebstiften und dergleichen. All das fordert und trainiert zugleich die Auge-Hand-Koordination. Eine Sehstörung erschwert dem Kind diese Entwicklung.

Kindergartenkinder haben große Freude an Bewegung und werden in ihren Bewegungsabläufen immer sicherer: Fahrradfahren und Ballspielen machen ihnen meist viel Vergnügen. Der Sehsinn ist dabei der Schlüssel zu einer zuverlässigen Körperbeherrschung. Durch den großen Bewegungsdrang bringt dieses Training den Kindern immer mehr Geschick bei sportlichen Aktivitäten, aber auch Sicherheit: denn es schützt sie vor ungewollten Zusammenstößen und gefährlichen Stürzen beim Springen, Klettern und Toben (BZGA).

Jedes Kind hat seine eigene Geschwindigkeit

Kindergartenkinder sind noch auf dem Weg zum Scharfen Sehen. Bei Ihnen ist die Zusammenarbeit von Augen und Gehirn noch nicht perfekt eingespielt, und so ist es meist ganz normal, dass sie visuell nicht alles genau einschätzen können. Hinzu kommt, dass die Entwicklung bei jedem Kind unterschiedlich verläuft und bei dem einen länger dauert als bei dem anderen – auch das ist meistens völlig normal.

Aber dadurch haben Eltern und Erzieher es zusätzlich schwerer, zu erkennen, ob das Kind eine Sehstörung hat. Da kann es schon sein, dass die Vierjährige ungern Ball spielt, weil das Fangen und Werfen noch nicht so gut klappt. Oder dass der Fünfjährige ungern bastelt, weil er sich mit der Schere so oft in den Finger schneidet. Manchen Kindern gelingen solche Schritte eben früher, andere brauchen länger, um sie zu meistern. Es ist gut, Kinder dafür die benötigte Zeit geben zu können. Die Erzieherinnen und Erzieher im Kindergarten gehen auf das ein, was das Kind schon kann und erweitern seine Fähigkeiten; Schritt für Schritt.

Frühzeitige Augenvorsorge gibt Sicherheit und sorgt für beste Behandlungschancen

Sie können dies entspannter tun, wenn sie sich dank einer frühzeitige Augenvorsoge darauf verlassen können, dass keine Sehstörung vorliegt. Sie wissen dann, dass dem Kind einfach noch etwas Übung fehlt. Und wenn tatsächlich eine Sehstörung entdeckt wird, kann sie behandelt werden. Das Kind sieht besser, was sich wiederum positiv auf seine Entwicklung auswirkt.

Wart Ihr mit Eurem Kindergartenkind schon bei der Augenvorsorge? In diesem Alter sind Sehstörungen noch gut behandelbar und eine dauerhafte Schwachsichtigkeit (Amblyopie) kann in vielen Fällen noch vermieden werden.

Die Sensitivität der Entwicklung ist vor dem dritten Lebensjahr am höchsten – weshalb man mit Augenvorsorge eigentlich nicht zu früh beginnen kann – aber auch im Alter zwischen drei und sechs Jahren ist das Zusammenspiel zwischen den Augen und Gehirn noch recht empfänglich für notwendige Korrekturen und die Behandlungschancen von Sehstörungen recht gut.

 

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Bis zum nächsten mal!

Euer Plusoptix-Team

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