Frühzeitige Augenvorsorge für Kinder: Immer mehr Krankenkassen übernehmen die Kosten!

Im November hatten wir in unserem Beitrag „Frühzeitige Augenvorsorge für Kinder- Was zahlt die Krankenkasse?“ darüber berichtet, dass das Amblyopie-Screening als frühzeitige Augenvorsorge für Kinder eine immer wichtigere Rolle spielt.

Durch die Einführung des Versorgungskonzeptes Paed.Plus® durch den Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ e.V.) wurde in 2017 mit vielen Krankenkassen eine Übernahme der Kosten für das „Amblyopie-Screening“ erreicht. Die größten sind auf dem folgendem, damals vom BVKJ veröffentlichten Poster aufgeführt.

Dazugekommen sind inzwischen, neben vielen anderen, die LKK Bayern und ab dem 01.04.2018 auch die AOK Junior (Berlin).

Diese Krankenkassen übernehmen das Plusoptix Blog_ „Amblyopie-Screening“ bereits (offizielles Poster des BVKJ 2017)
Diese Krankenkassen übernehmen das Plusoptix Blog_ „Amblyopie-Screening“ bereits (offizielles Poster des BVKJ 2017)

 

Und, ist eure Krankenkasse schon dabei? Wenn nicht, empfiehlt es sich auf jeden Fall bei eurer Krankenkasse nachzufragen. Wieso übernimmt sie nicht die Kosten für diese sinnvolle moderne Augenvorsorge? Sind ihr die Vorteile der modernen Messtechnik bekannt? Wenn ihr die Augenvorsorge bereits als  IGel-Leistung bezahlt habt, dann lohnt es sich laut BVKJ auch die Rechnung im Nachhinein dan die Krankenkasse zu senden. Viele Krankenkassen erstatten die Kosten auch nachträglich.

Hier findet ihr eine aktuelle Liste an Krankenkassen, die das Amblyopie-Screening bereits übernehmen: Amblyopie-Screening – Welche Krankenkasse zahlt bereits. Wählt hierzu einfach  „Amblyopie-Screening“ in der Liste unten und klickt auf „Suche starten“. Vielleicht ist eure Krankenkasse ja auch schon dabei?

Am Beitrag der Bloggerin Marsha von Mutter&Soehnchen kann man sehr gut sehen, dass es sich lohnt, bei seiner Krankenkasse nachzuhaken, ob das Amblyopie-Screening schon bezahlt wird.

Gut zu wissen: Wird während der Augenvorsorgeuntersuchung eine Sehstörung erkannt (Ergebnis „Auffällig“) und das Kind an einen Augenarzt überwiesen, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen alle weiteren Untersuchungs- und Behandlungskosten.

Wir hoffen, der Beitrag hat euch gefallen. Bis zum nächsten Mal,

euer Plusoptix-Team

3 Antworten auf „Frühzeitige Augenvorsorge für Kinder: Immer mehr Krankenkassen übernehmen die Kosten!“

  1. Letztendlich geht es hier um die Vorsorge unserer Kindern. Wenn die Kosten dafür nicht getragen werden und es später zu größeren Problemen kommt, dann steigen auch die Kosten für die Versicherungen, daher macht es für diese Sinn, die Kosten schon so früh wie möglich zu tragen.

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