Optische Täuschungen: Ich sehe was, was du nicht siehst

Die Augen sind das wichtigste Sinnesorgan des Menschen, den 80% aller Informationen nehmen wir über unsere Augen auf.

Was wir sehen – oder zu sehen glauben – ergibt sich aus Bildaufnahme durch die Augen und die Bildverarbeitung im Gehirn. Bei der Bildverarbeitung spielen, neben dem was wir wirklich sehen, auch persönlichen Erinnerungen, Gefühle, Interessen oder Vorurteile eine große Rolle. Auf diesem Prinzip beruhen optische Täuschungen.

Im heutigen Beitrag findet ihr einige spannende Beispiele. Die Auflösung findet ihr am Ende des Beitrages. Viel Spaß beim Ausprobieren!

  1. Was seht ihr auf dem ersten Blick?

    optische-Taeuschung-zwei Gesichter

  2. Welcher der beiden Pfeile ist Länger?

    optische Taeschung- Pfeile

  3. Verlaufen die hellgrauen Linien zwischen den Reihen wirklich schief oder doch parallel?

    optische-Taeuschung-Schachbrettmuster mit parallen Linien

  4. Sind die Punkte schwarz oder weiß?

    optische Taeuschung-Vierecke mit schwarz-weissen Punkten

 

Und, was habt ihr gesehen?

Das Zusammenspiel von Augen und Gehirn muss von Geburt an gelernt und geübt werden. Nur so kann sich der Sehnerv, bzw. die zum Sehen erforderlichen neuronalen Verknüpfungen zwischen Augen, Sehrinde und Augenmotorik ausbilden.

Dies ist nicht nur zum „entlarven“ von optischen Täuschungen wichtig, sondern hilft uns auch sicher und unfallfrei durch den Alltag zu kommen.

Die ersten Jahre sind hierbei für die Entwicklung eines gesunden beidäugigen Sehens die wichtigsten. Treten in dieser Zeit Sehstörungen auf, so verläuft dieser Lernprozess unwiederbringlich fehlerhaft. Augen und Gehirn werden nicht richtig trainiert und das Kind wird nie seine volle Sehkraft erreichen. Man spricht dann von einer Schwachsichtigkeit, bzw. einer Amblyopie.

Je früher eine Sehstörung aber entdeckt wird, desto besser kann einer Amblyopie vorgebeugt werden. War euer Kind schon bei der frühzeitigen Augenvorsorge?

Euer Plusoptix-Team

 

Lösung:
1.Konzentriert man sich auf das Weiß sieht man zwei Gesichter, konzentriert man sich auf das Schwarz sieht man einen Kerzenständer.
2. Beide Pfeile sind gleich lang, siehe hierzu: Müller-Lyer-Illusion
3. Die Linien sind parallel. Durch den Versatz entsteht lediglich der Eindruck als seien sie es nicht.
4. Die Punkte sind weiß. Mehr hierzu: Hermann-Gitter

 

 

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