Frühzeitige Augenvorsorge für Kinder- Was zahlt die Krankenkasse?

Plusoptix legt Wert darauf, dass die Eltern über die enorme Bedeutung der frühzeitigen Augenvorsorge bei Kindern aufgeklärt werden. Eltern müssen wissen, dass es eine moderne Technik gibt, mit der Amblyopie (Schwachsichtigkeit) nicht nur erkannt, sondern durch eine Vorsorge vermieden werden kann. Doch wird eine Messung mit dieser modernen Technik zur Augenvorsorge auch von den Krankenkassen bezahlt?

Über dieses Thema wollen wir euch im folgenden Beitrag einen Überblick verschaffen.

Bisher war das „Amblyopie-Screening“ (Augenvorsorge zur frühzeitigen Erkennung von Sehstörungen) hauptsächlich eine freiwillige Leistung eures Kinderarztes. Er bietet sie in diesem Fall in seiner Praxis als individuelle Gesundheitsleistung (IGel-Leistung) zum Wohle eures Kindes an, verlangt hierfür aber eine gewisse Gebühr. Nun haben wir von vielen Eltern schon die Frage gestellt bekommen: Zahlen das die Krankenkassen?

Die Antwort: Das Thema „Amblyopie-Screening“ spielt mittlerweile auch bei den Krankenkassen eine zunehmend wichtigere Rolle. Durch die Einführung des Versorgungskonzeptes Paed.Plus® durch den Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ e.V.) wurde mit einigen Krankenkassen eine Übernahme der Kosten für das „Amblyopie-Screening“ erreicht. Diese sind auf dem folgendem, vom BVKJ veröffentlichten Poster aufgeführt.

Plakat_Krankenkassen_Amblyopiescreening
Diese Krankenkassen übernehmen das „Amblyopiescreening“ bereits (offizielles Poster des BVKJ e.V.)

 

Und, ist eure Krankenkasse schon dabei? Wenn nicht, empfiehlt es sich auf jeden Fall bei eurer Krankenkasse nachzufragen. Wieso übernimmt sie nicht die Kosten für diese sinnvolle moderne Technik? Sind ihr die Vorteile der modernen Messtechnik bekannt? Wenn ihr die Augenvorsorge bereits als  IGel Leistung bezahlt habt, dann lohnt es sich laut BVKJ e.V. auch die Rechnung im Nachhinein einzusenden. Viele Krankenkassen erstatten die Kosten auch nachträglich.

Hier findet ihr eine aktuelle Liste an Krankenkassen, die das Amblyopie-Screening bereits übernehmen: Amblyopie-Screening – Welche Krankenkasse zahlt bereits. Wählt hierzu einfach  „Amblyopie-Screening“ in der Liste unten und klickt auf „Suche starten“. Vielleicht ist eure ja schon dabei?

Gut zu wissen: Wird während der Augenvorsorgeuntersuchung eine Sehstörung erkannt (Ergebnis „Auffällig“) und das Kind an einen Augenarzt überwiesen, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen alle weiteren Untersuchungs- und Behandlungskosten.

Am Beitrag der Bloggerin Marsha von Mutter&Soehnchen kann man sehr gut sehen, dass es sich lohnt, bei seiner Krankenkasse nachzuhaken, ob das Amblyopie-Screening schon bezahlt wird. Fragt doch auch bei eurer Krankenkasse nach!

Lieber Vorsorge als Nachsorge!

Wir hoffen, der Beitrag hat euch geholfen. Bis zum nächsten Mal,

euer Plusoptix-Team

3 Antworten auf „Frühzeitige Augenvorsorge für Kinder- Was zahlt die Krankenkasse?“

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