Endlich Schule! Doch sind auch die Augen bereit dafür?

Emily hat sich seit Wochen auf diesen Tag gefreut. Ihre Mutter hat ihr extra für heute ein neues Kleid gekauft und stolz trägt Emily ihre bunte Schultüte und den neuen Ranzen: es ist ihr erster Schultag.

 

Emily sitzt mit zwanzig anderen Kindern in einem Klassenzimmer. Die Lehrerin hat ein Ratespiel vorbereitet. Sie zeigt den Kindern Ausschnitte von Bildern und die Kinder müssen raten, was auf ihnen ist. Emily rät jedes Mal falsch.

Einige Monate später…

Emily hat keinen Spaß mehr am Unterricht. Auf dem Schulweg trödelt sie und im Unterricht schaut sie aus dem Fenster oder kritzelt in ihren Heften herum. Sie meldet sich nur selten. Im Sportunterricht steht Emily am Rand und schafft es nicht den Ball zu fangen, den ihr ihre Klassenkameradin zugeworfen hat. In der Pause sitzt sie alleine auf einer Bank statt mit den anderen Kindern Fangen zu spielen. Sie will nicht, dass sie wieder lachen, wenn sie über etwas stolpert. Emily beschwert sich häufig über Kopfschmerzen und kann sich nicht lange konzentrieren. Ihre Lehrerin hält sie für verträumt und ungeschickt. Aber: Was ist wirklich los mit ihr?

Eine Augenuntersuchung ergab: Emily hatte eine unerkannte Sehstörung.

Emily steht stellvertretend für einige Kinder. Für viele von ihnen ist vor ein paar Wochen die Schule losgegangen und selbst in einem modernen Land wie Deutschland sind Kinder wie Emily kein Einzelfall. Bei einem von fünf Kindern bestehen Risikofaktoren, die ohne Behandlung zu einer Schwachsichtigkeit führen.[1] Obwohl jedes Kind kurz vor Schuleintritt an einem Sehtest im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung teilnimmt, und auch in den U-Untersuchung ein Visustest vorgenommen wird, leiden nachweislich noch viele der Kinder unter einer unerkannten Sehstörung. Außerdem können auch nach der Schuleingangsuntersuchung während des Wachstums neue Sehstörungen auftreten.     

Wie gut ein Kind sieht hat direkten Einfluss auf die Lernfähigkeit. Wer zum Beispiel nicht lesen kann was der Lehrer an die Tafel schreibt oder die Texte im Buch nur schwer erkennen kann, wird auf Dauer im Unterricht Probleme bekommen. Sieht das Kind schlecht, leiden unter anderem die Schulausbildung, Berufsausbildung und auch die Sicherheit im Straßenverkehr.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass jedes Kind, das nicht bereits in augenärztlicher Behandlung ist, regelmäßig an einer Augenvorsorgeuntersuchung teilnimmt. Die erste Augenvorsorge sollte am besten vor dem ersten Geburtstag erfolgen und danach regelmäßig wiederholt werden, da Sehstörungen neu auftreten können.

Wie war das bei euch?

Ist euch auch etwas bei eurem Kind aufgefallen?

Ist es in der Schule sehr zurückhaltend und ängstlich? Hat es keine Lust zu malen, zu lesen oder zu basteln? Kann es sich nur schwer konzentrieren oder hat es Probleme beim Schreiben?

Sprecht euren Kinderarzt doch mal auf eine Augenvorsorgeuntersuchung an. Sicher ist sicher! Mit dem Plusoptix Vision Screener kann die Untersuchung bereits ab dem 6. Lebensmonat durchgeführt werden!

Wir freuen uns auf eure Erfahrungsberichte oder Fragen zu diesem Thema.

Viele Grüße

Euer Plusoptix-Team

 

[1] Donahue SP, Arthur B, Neely DE, Arnold RW, Silbert D, Rubin JR.
Guidelines for automated preschool vision screening: A 10-year, evidence-based update. J AAPOS. 2013;17(1):4-8.

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