Unentdeckte Sehstörung – Die Auswirkungen sind tragisch

Scharfes Sehen ist heutzutage ein echtes Privileg, für das vor allem die frühkindliche Entwicklung der Augen entscheidend ist. Bei der Geburt sehen Kinder noch verschwommen und bilden idealerweise im frühen Kindesalter die vollständige Sehfähigkeit aus. Vor allem bis zum 6. Lebensjahr werden die Vernetzungen von Gehirn und Auge ausgeprägt, die in manchen Fällen allerdings gestört werden. Ist dies der Fall, ist ein späteres Leiden an einer unentdeckten Sehstörung sehr wahrscheinlich. Eine gestörte Sehfähigkeit bei einem Kind zu erkennen ist oft gar nicht so einfach. Die Auswirkungen sind jedoch tragisch. „Unentdeckte Sehstörung – Die Auswirkungen sind tragisch“ weiterlesen

7 Mythen rund um das Auge – Was stimmt wirklich?

„Wer zu viel fernsieht, bekommt viereckige Augen!“, wurden schon so manche Kinder von ihren Eltern gewarnt. Es gibt viele Mythen rund um das Augen, Doch: Was ist reine Erfindung, und was stimmt wirklich?

Nicht alle Mythen sind komplett falsch. Heute haben wir sieben verbreitete Mythen rund um das Auge für euch und erklären, was wirklich dahinter steckt:
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„Für mich als Kinderarzt bedeutet es zusätzliche Sicherheit“

Bericht eines Kinderarztes zum Amblyopiescreening mit dem Plusoptix Vision Screener

Die Praxis von Kinderarzt Dr. Tobias Revermann liegt im niedersächsischen Essen, im südlichen Landkreis Cloppenburg. Zu ihm kommen Kinder aus einem großen Einzugsgebiet im Raum Löningen, Cloppenburg, Cappel, Lastrup, Dinklage, Quakenbrück. Dr. Revermann eröffnete seine Praxis im Jahr 2015. Seit September 2018 nutzt er einen Plusoptix Vision Screener neben den gängigen Untersuchungen zur Augenvorsorge (etwa dem Lea-Test, dem LANG Test bei der U7a und bei U8 und U9 ebenfalls Sehtest mit Tafeln, Farbseh- und Stereotest). Wir freuen uns, dass er mit uns über seine Erfahrungen über die Arbeit mit dem Plusoptix Vision Screener gesprochen hat. Mehr hierzu erfahrt ihr im folgenden Artikel. „„Für mich als Kinderarzt bedeutet es zusätzliche Sicherheit““ weiterlesen

Werkstudent bei Plusoptix – Theorie und Praxis vereint

Mein Name ist Markus. Ich bin 26 Jahre alt und gehörte dem Plusoptix-Team von März bis September 2019 an. Zurzeit studiere ich an der privaten Hochschule  FOM (Hochschule für Oekonomie und Management) in Nürnberg im Master-Studiengang Business Consulting und Digital Management. Meine Zeit als Werkstudent verbrachte ich in der Abteilung Marketing & Sales. Hierbei war ich nicht nur für das Social-Media- und Online-Marketing zuständig, sondern habe erste Erfahrungen im Vertrieb sammeln dürfen. Die Zeit bei Plusoptix ist rasend schnell vergangen und ich möchte im Folgenden meine Eindrücke mit euch teilen. „Werkstudent bei Plusoptix – Theorie und Praxis vereint“ weiterlesen

Welttag des Sehens: Mit frühzeitiger Erkennung & Behandlung wären 80 % aller Sehbehinderungen auf der Welt vermeidbar

Mutter mit ihrem Kleinkind auf dem Schoß

Jedes Jahr im Oktober markiert der zweite Donnerstag den Welttag des Sehens. Genau genommen ist dem Sehen sogar eine ganze Woche gewidmet. Überall auf der Welt finden zahlreiche Veranstaltungen rund um Augengesundheit und Augenlicht statt. Von wissenschaftlichen Vorträgen über Vorsorge-Aktionen bis hin zu Initiativen, die uns für Bedarfe und Anliegen Blinder und sehbehinderter Menschen alle empfänglicher machen. All dies geht zurück auf die Initiative Vision2020 der Weltgesundheitsorganisation WHO (über die wir in unserem Blog bereits berichteten).

Das wichtigste Ziel der WHO ist, die zahlreichen Fälle von Sehbehinderung und Blindheit, die angesichts des Stands der Medizin eigentlich vermeidbar wären, auch verhindern zu können. „Vermeidbar“ bedeutet, dass Menschen deshalb eine Sehbehinderung haben, weil sie Vorsorgemöglichkeiten nicht wahrgenommen haben oder weil ihnen der Zugang zu medizinischer Versorgung – zu Vorsorge und Behandlung – fehlte. Letzteres geschieht am häufigsten in den Regionen der Welt, in denen am wenigsten Geld zur Verfügung steht.

Quelle: The International Agency for the Prevention of Blindness https://www.iapb.org/advocacy/world-sight-day/

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Karitative Augenvorsorge für die Menschen in Nepal

Seit unserem letzten Blogbeitrag über „Gemeinnützige Augenvorsorge – zu Gast bei Kindern in Guatemala hat sich einiges getan. Dank der Unterstützung des in Fürth ansässigen Vereins „Vision for the world e. V.“ konnten die freiwilligen Helfer den Einwohnern Nepals ein Stück Lebensqualität zurückgeben. Das hauptsächliche Anliegen des Besuchs war die karitative Augenvorsorge.

In diesem Blogbeitrag geht es um Gaby Jackson, die im März 2019 wichtige Arbeit für das von „Vision for the World“ durchgeführte Projekt „Outreach Camps – Augenscreenings in den nepalesischen Bergen“ in Nepal leistete. Alle Teilnehmer, die durch eine Sehschwäche auffielen, erhielten eine kostenlose Brille.  Aber auch mancher Teilnehmer, der trotz einer gesunden Sehkraft unbedingt eine Brille haben wollte, hat eine bekommen.  „Karitative Augenvorsorge für die Menschen in Nepal“ weiterlesen

Amblyopiescreening – Frühzeitige Erkennung von Sehstörungen

Kinder müssen das Sehen erlernen!

Genauso wie beim Laufen oder Sprechen müssen Kinder in den ersten Lebensjahren auch das Sehen mit beiden Augen (binokulares Sehen) erlernen. Die Fortschritte bei den ersten Gehversuchen oder dem Artikulieren der ersten Worte erleben die Eltern täglich mit. Wie und was Ihr Kind sieht, bleibt Ihnen dagegen verborgen. Dabei sind zwei gesunde Augen sind für das Wohlergehen eines Kindes von zentraler Bedeutung. Eine Sehschwäche in Folge einer Sehstörung beeinträchtigt die schulischen Leistungen, erhöht die Unfallgefahr im Straßenverkehr und kann die Berufswahl einschränken.

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Warum Augenvorsorge auf die Checkliste fürs neue Schuljahr gehört

Busse und U-Bahnen sind wieder voll, es herrscht Gedränge in den Schreibwarenläden, neue Stundenpläne, Fächer und Herausforderungen stehen bevor: Die Schule hat wieder begonnen.

Kinder, Eltern und Lehrkräfte bewegen nun viele Fragen: Wer wird neuer Klassenlehrer oder neue Klassenlehrerin? Wie viele lange Nachmittage gibt es? Wer unterrichtet die Klasse in Mathe? Eine Frage, die – bisher zumindest – meist nicht dazu gehört: Wie gut kann das Kind sehen?

Weltweit sind immer mehr Kinder und Jugendliche kurzsichtig

Dabei wird das Thema für Schulkinder immer wichtiger: Das richtige Sehen ist die Basis für gutes Lernen, denn rund 90% der Sinneseindrücke nehmen wir über den Sehsinn auf. Zugleich ist die Kurzsichtigkeit (Myopie) weltweit immer weiter auf dem Vormarsch – gerade bei Schulkindern ist die Tendenz deutlich steigend.

Wirklich dramatisch ist die Lage in Asien, dort sind 95 % der Jugendlichen kurzsichtig.[1] Doch auch hierzulande steigen die Zahlen kurzsichtiger Kinder und Jugendlicher: Mehr als jedes dritte Schulkind ist kurzsichtig und bei Studenten sogar die Hälfte[2].

Auch wenn die Ursachen und Hintergründe noch nicht vollständig erforscht sind, zeichnen sich einige grundlegende Zusammenhänge ab. Zum Beispiel kann eine Vererbung die Kurzsichtigkeit der Nachkommen begünstigen: So liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Kurzsichtigkeit für ein Kind, dessen Eltern beide kurzsichtig sind, bei 60% gegenüber 10 % bei Kindern, deren Eltern nicht kurzsichtig ist. Doch allein durch genetische Faktoren lässt sich der dramatische Anstieg von Myopie nicht erklären. Vielmehr scheint unsere Lebensart ein wichtiger Faktor für die Entwicklung des Sehens.

Wie sollte man mit dem steigenden Myopie-Risiko umgehen?

Einerseits ist gut belegt, dass die vielen Aktivitäten, bei denen wir auf die Nähe fokussieren – eine Kurzsichtigkeit begünstigen. [3] Neben Lesen und Lernen, verbringen Kinder zu viel Zeit mit Tablets oder Handys – und das ebenfalls in Nahsicht. Entgegenwirken kann dem nur das natürliche Tageslicht, denn das Spielen im Freien kann einen positiven Beitrag zum Schutz leisten. Wenn Kinder sehr lange in die Nähe fokussieren, hilft ihnen das Spielen im Freien sowohl mit dem Blick in die Ferne, als auch mit der Farbe des Tageslichts. Denn das Aufhalten im Tageslicht kann sich verzögernd auf die Entwicklung einer Sehstörung auswirken. Grund dafür ist der hohe Gehalt an blauer Farbe in natürlichem Licht. Dieses regt die Netzhaut an und Dopamin wird ausgeschüttet. Dopamin steuert das Wachstum des Augapfels und hilft ihm seine runde Form beizubehalten. Und die Form des Augapfels wiederum hat Auswirkungen auf die Entwicklung einer Sehstörung. Deshalb ist es vor allem im Kindesalter besonders wichtig möglichst viel Zeit im Freien zu verbringen.[4]

Kinder sollten mehr im Freien spielen

Natürlich soll es nicht darum gehen, Kindern das Lesen abzugewöhnen. Auch können wir übergreifende Entwicklungen in unserem Lebensalltag, wie etwa die fortschreitende Nutzung digitaler Medien nicht aufhalten.

Wie können wir aber mit dem gewachsenen Myopie-Risiko sinnvoller Weise umgehen? Sinnvoll ist es, Kinder zu mehr Aktivitäten anzuregen, bei denen auch der Blick in die Ferne zum Zuge kommt, etwa bei körperlicher Bewegung – ganz besonders draußen im Freien. Wichtig ist aber auch, die individuelle Situation des Kindes zu erkennen: Kann das Kind gut sehen? Dies kann eine regelmäßige Augenvorsorge beantworten. Die Augenvorsorge sollte regelmäßig wiederholt werden, denn eine Sehstörung, wie die Kurzsichtigkeit, kann sich auch erst im Schulalter entwickeln und immer weiter fortschreiten.

Kurzsichtigkeit bei Kindern frühzeitig erkennen

Von Kurzsichtigkeit (Myopie) sprechen wir, wenn Gegenstände in der Nähe scharf gesehen werden und in der Ferne unscharf erscheinen. Sie entsteht, wenn der Augapfel zu sehr in die Länge wächst. Lichtstrahlen, die dann ins Auge fallen, finden ihren Brennpunkt dann nicht mehr genau auf der Netzhaut, sondern davor. Bis zum 30. Lebensjahr wachsen unsere Augäpfel. Je früher die Kurzsichtigkeit auftritt, desto gravierender kann sie sich entwickeln.

Grafische Darstellung eines gesunden und eines kurzsichtigen Auges[5]

Eigentlich erscheint uns Kurzsichtigkeit oft gar nicht als echte „Krankheit“. Denn Kurzsichtigkeit ist nicht gleich Kurzsichtigkeit. Ist sie gering ausgeprägt (bis etwa Minus 2-3 Dioptrien) lässt sie sich ohne weiteres etwa mit einer Sehhilfe korrigieren. Entwickelt sich aber eine starke Myopie (ab etwa Minus 6 Dioptrien), können sich häufig auch Folgebeschwerden entwickeln. Etwa ein Drittel der stark kurzsichtigen Patienten ist davon betroffen: unter ihnen sind Netzhautprobleme überdurchschnittlich verbreitet und auch grüner und grauer Star treten vermehrt auf. Frühzeitig zu erkennen, dass ein Kind eine Myopie entwickeln, hilft solche Risiken besser im Blick zu haben.[6]

Und vor allem: Je früher eine Sehstörung wie die Kurzsichtigkeit erkannt wird, desto besser sind die Behandlungschancen.

Regelmäßige Augenvorsorge: Schuljahresstart ist die perfekte Erinnerung

Gerade bei Schwierigkeiten in der Schule gilt es, daran zu denken, dass hinter den Anzeichen einer möglichen Lernschwäche doch eine Sehstörung stecken kann. Der regelmäßige Check bei Augen- oder Kinderarzt schafft Klarheit. Und weil sich Kinderaugen stetig entwickeln, ist es am besten, die Augenvorsorge regelmäßig zu wiederholen. Wir finden: Jeder neue Schuljahresstart ist eigentlich der perfekte Anlass für ein Seh-Screening und gehört auf die Checkliste nach den Ferien.

 

Weiterführende Informationen:

https://www.augenvorsorge.info/de/home

https://www.swr.de/wissen/kurzsichtigkeit-nimmt-dramatisch-zu/-/id=253126/did=21964320/nid=253126/1tzopiz/index.html

https://www.medizin.uni-tuebingen.de/uktmedia/Patienten/PDF_Archiv+/Patientenbrosch%C3%BCren/Augenklinik/Patienteninformation+Kurzsichtigkeit+Schaeffel+Ziemssen.pdf

 

Quellen:

[1] https://www.swr.de/wissen/kurzsichtigkeit-nimmt-dramatisch-zu/-/id=253126/did=21964320/nid=253126/1tzopiz/index.html

[2] https://www.swr.de/wissen/kurzsichtigkeit-nimmt-dramatisch-zu/-/id=253126/did=21964320/nid=253126/1tzopiz/index.html

[3] https://augenchirurgie.clinic/erkrankungen/kurzsichtigkeit-kinder aufgerufen am 5.8.2019

[4] https://www.medizin.uni-tuebingen.de/uktmedia/Patienten/PDF_Archiv+/Patientenbrosch%C3%BCren/Augenklinik/Patienteninformation+Kurzsichtigkeit+Schaeffel+Ziemssen.pdf aufgerufen am 5.8. 2018

[5] https://plusoptix.blog/2019/01/30/die-epidemie-der-kurzsichtigkeit/

[6] ebd.

 

Prämiert, präzise, zuverlässig und kompatibel: Wie Plusoptix Design, Technik und Kundenservice vereint

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Je früher eine Sehstörung erkannt wird, desto besser kann eine Amblyopie vermieden werden. Ein Messgerät von Plusoptix kann sowohl Kinderärzte, als auch Augenärzte, bei der Früherkennung von Sehstörungen, Medientrübungen und abnormalen Reflexen unterstützen. Dabei muss das Messgerät hohe Anforderungen erfüllen: Neben präzisen Messergebnissen, muss eine Messung für das untersuchende Personal einfach und ergonomisch und für die Patienten so angenehm wie möglich sein. Plusoptix Geräte sind: prämiert, präzise, zuverlässig und kompatibel. Im Folgenden erfahren Sie die Gründe.

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